Bahnlärmresolution in Mainz überreicht

von links: Max Op den Camp (BIGBIM), Hans Schultz (Gemeinde Winningen), Verkehrsminister Dr. Volker Wissing, Foto: WIR gegen Bahnlärm Weißenthurm.

Nicht nur im Rheintal, sondern ebenso im Moseltal stellen die Belastungen durch immer weiter steigende Lärm- und Erschütterungsemissionen durch Güterzugverkehr eine substantielle Gefahr für die Region dar.

Ausgehend von der Gemeinde Winningen, haben sich seit Mai 2017 fast 50 Gemeinde- und Stadträte – darunter die Großstädte Koblenz und Trier – in öffentlicher Sitzung einer gemeinsamen Resolution (Anlage) angeschlossen. In dieser Resolution werden insbesondere Lärmschutzmaßnahmen an der Bahnstrecke im Moseltal gefordert.

Die unterzeichnenden Parlamente vertreten die Interessen von ca. 250.000 Menschen. Ein großer Teil dieser Menschen ist durch einen weiteren Ausbau des lauten Schienengüterverkehrs an der Moselstrecke direkt oder indirekt gesundheitlich oder wirtschaftlich bedroht, wenn nicht gleichzeitig Lärmschutzmaßnahmen getroffen werden.

Die Resolution wurde am 18.04.2019 in Mainz gemeinsam von der Gemeinde Winningen und der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm im Moseltal an die Landesregierung von Rheinland-Pfalz in Person von Herrn Minister Dr. Volker Wissing übergeben. Der Minister sagte seine Unterstützung zu: „Wir muten den Menschen heute schon ein Maß an Verkehrslärm zu, das wir Ihnen nicht zumuten dürften. Wenn wirtschaftliche Interessen mit dem Schutz der Bevölkerung abgewogen werden, dann muss der Schutz der Bevölkerung vorgehen und mit den wirtschaftlichen Interessen in Einklang gebracht werden.“

BAHNLÄRMERKLÄRUNG DER MOSELGEMEINDEN-anklicken

Bisher gezeichnet von den Kommunen: Winningen, Treis-Karden, Müden, Kobern-Gondorf, Alken, Brodenbach, Burgen, Dieblich, Lehmen, Niederfell, Oberfell, Ediger-Eller, Klotten, Pommern, Hatzenport, Bullay, Löf, Alf, Neef, Stadt Koblenz, Sankt Aldegund, Pünderich, Verbandsgemeinderat Rhein-Mosel, Verbandsgemeinde Cochem-Zell, Stadt Trier.